Training mit Pulsuhr und Runalyze – Daten Nachtragen

Training mit Pulsuhr und Runalyze

Für das Thema – Training mit Pulsuhr und Runalyze – tippe ich auf zwei unterschiedliche Läufertypen, die sich diesen Post durchlesen könnten.

  1. Zum einen der Socialmedia-Statistiker, der alle Trainings in irgendwelchen Apps und Onlineforen teilt und nervös wird, wenn ein TRIMP nicht exakt eingetragen ist.
  2. Auf der Anderen Seite steht der reine Spaßläufer, der sagt: „Lauftraining  macht man mit den Beinen. Ich brauche keine Elektronik dazu und keine Apps und keine Statistik.“

Warum komme ich darauf? Weil in mir genau die beiden auch schlummern. Und sie wechseln sich ab mit den Wachphasen. Der Statistiker kommt immer zum Vorschein, wenn ich mich für eine Laufveranstaltung motiviert genug fühle. Der Spaßläufer ist ansonsten eher der Genussläufer der über die Jahre hin Laufen als Ausgleich sieht um zur Ruhe zu kommen.

Warum lohnt es sich dann darüber zu philosophieren, wie die beiden Läufertypen in mir mit einer Pulsuhr und mit dem Lauftagebuch Runalyze umgehen können?

Das sieht man an dem folgenden Bild:

Training mit Pulsuhr und Runalyze

Während meiner Trainingsphase konnte ich alle Daten in Runalyze parken und analysieren. Ich sah meinen Trainingsfortschritt und meine Müdigkeit. Ich konnte vorausberechnen, wie sich meine Fitness am Wettkampftag anfühlen würde.

Und nach der Laufveranstaltung kam der Spaßläufer wieder durch, der eben keine Daten sammeln wollte.

Da im Winter der Körper des Sommers gemacht wird, ist jetzt aber wieder die Zeit in ein gezieltes Training einzusteigen und siehe da die Statistik fängt mit 0 an. Und untrainiert bin ich ja nicht.

Training mit Pulsuhr und Runalyze – Das macht Sinn!

Dass das Training mit Pulsuhr und Runalyze Sinn macht steht außer Frage. Gerade wenn zum Attribut Freizeitläufer noch „ambitioniert“ dazu kommt, dann macht es durchaus Sinn, zu wissen, wie man „drauf ist“.

Das hilft bei der Einteilung der Einheiten. Das vermeidet Überlastung. Das fördert eine optimale Entwicklung. Und die Summe daraus ist einfach mehr Spaß am Laufen.

Eine direkte Motivation wie bei den bekannten Lauf-Communities oder Twitter-Lauftreffs kann ich kurzzeitig dazu schalten. Mit der Aufmerksamkeit Anderer und der Vergleichbarkeit mit Anderen steigt natürlich die eigene Motivation nach dem Motto „Termine machen fleißig“.

Aber um meinen Körper und meine Fitness insgesamt im Bild zu haben brauche ich eine Datenbasis, die einfach zu pflegen ist auf die ich gerne drauf schaue. Und das habe ich bei Runalyze gefunden.

Wie Trage ich ein Lauftraining ohne Pulsuhr nach?

Mit den Jahren wird man ja auch fauler. Ich gestehe es auch ein! Und eine Auswirkung der Faulheit ist, dass ich bei meinen 5:00 Uhr Morgenläufen ungern auf die Satellitenverbindung meines Garmin Forerunners warten will. Und mit den Jahren wird man auch bequemer. Das merke ich weil mittlerweile ein kalter Brustgurt in aller Frühe einfach unangenehm anzulegen ist.

Beides zusammen führt dazu, dass ich öfters mal meine Morgenrunde ohne Geschirr drehe.

Und dann? Dann waren das 6 km in einer halben Stunde. oder 10 in einer, oder oder oder … das kann man gut in ein Büchlein eintragen.

Und in Runalyze kann man das auch. Aber für meine geliebte Fitnessgrafik ist das zu wenig. Da bekomme ich 1 (EINEN) TRIMP wo es eigentlich 40 oder 50 waren.

Mit folgenden Schritten kann ich eine Lücke in meinem Runalyze-Lauftagebuch vermeiden:

  • Ich suche mir Beispieleinträge für typische „Hausrunden“ bei mir ca 5 Stück.
  • Diese Exportiere ich im „TCX“ Format.
  • Die exportierten Dateien kann ich dann verwenden, wenn ich keine echten Messungen habe.
  • Nachdem erneuten Import wird man gewarnt, dass dieses Training schon existiert.
  • Hier kann man dann das Datum ändern und dann ist die Lücke geschlossen.

Ist das nicht zu ungenau?

„Das ist ja B … eeeee …tr … uuuuuuu … g!!!“

Naja nicht so richtig. Es sind halt Daten eines anderen Tages, die aber sicher kaum von den richtigen Daten abweichen.

Und Du hast natürlich recht. Beim Training nach Trainingsplan macht nur die richtige Messung Sinn. Dann wechseln sich Lange Läufe mit Intervallen oder Regenerationsläufen.

Aber in „Genussläufer“-Phasen oder wenn die Laufuhr nicht im Koffer war oder nicht aufgeladen. Dann lassen sich ganz einfach  unschöne Lücken schließen 🙂

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2 Gedanken zu „Training mit Pulsuhr und Runalyze – Daten Nachtragen“

  1. Hm, also der TRIMP sollte eigentlich auch für Trainings ohne exakte Herzfrequenz-Daten zuverlässig bestimmt werden. Dafür genügt die Eingabe einer durchschnittlichen Herzfrequenz (die könnte man raten; ist einfacher als die gesamte TCX zu übernehmen) und wenn auch die fehlt, werden die „Standardwerte“ der Sportart bzw. des Trainingstyps übernommen, die in der Konfiguration eingetragen sind. (Natürlich sind so oder so Dauer und Distanz manuell einzutragen, aber das dürfte ja kein Problem sein, die zu schätzen)

    Nur für den VDOT werden die Standardwerte nicht übernommen. Den würde ich aber eigentlich auch nicht mit Schätzwerten füttern, denn die VDOT-Schätzung selbst ist bereits an vielen Ecken nicht 100%ig zuverlässig.

    1. Servus Laufhannes. Ich dachte das hätte ich probiert.
      Einfach einen Durchschnitt als Puls eingeben.

      Ich gehe nochmal auf LOS und probiere es nochmal. Evtl. Gibt es hier eine Korrektur im Post 🙂

      Allerdings hat das „Kopieren“ eines ganzen Laufs den Charm, dass auch die Strecke mitkommt.

      Gut ich probiere es nochmal mit dem Durchschnitt und melde das Ergebnis.

      Ansonsten DANKE für RUNALYZE !!!

      =====================
      Nachtrag:
      Du hast recht. TRIMP wird auch nur mit dem Durchschnittspuls berechnet.

      Und trotzdem finde ich die „kopieren“ Lösung ganz gut weil dann auch die Strecke mit Höhenmetern usw. gleich mitkommt.

      Auf jeden Fall danke für die Diskussion 🙂

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