Täglichlaufen – Nichts für Trainingspläne?

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Schuhe an der Leine

Täglichlaufen ist ein Wort, für das ich nicht mal eine richtige Schreibweise finde 🙂
Für Laufprojekte wird es nicht so gerne verwendet und von Trainingsplanern nicht so gerne gesehen.


Trainingspläne setzen Trainingsreize und erreichen eine Leistungssteigerung durch Regenerationsphasen und Superkompensation.
Dem widerspricht das Täglichlaufen. Dabei geht es um Eigenpflege … darum sich stetig gut zu fühlen. Der Körper soll nicht überanstrengt werden. Die Motivation soll nicht durch Extreme leiden.

Wer nicht nur wegen des Trainings oder der Leistungsmaximierung läuft, wird bei klassischen Trainingsplänen vielleicht etwas feststellen:
Das Laufen tut so dermaßen gut, dass ein Tag ohne Laufen einfach weniger Spaß macht, als ein Trainingstag!

Dann wird aus dem Training eine Gewohnheit, ein Lebensstil. Ruhetage sind dann keine willkommene Erholung, sondern notwendiges Übel.
Laufen als Gewohnheit und als Entspannung ist dann eigentlich ein extrem schnelles Yoga … und wenn man noch so langsam läuft. 🙂

Also für alle, denen Yoga zu langsam ist oder die sich bei der Meditation zwar geistig wohl fühlen, die aber den Körper mit spüren wollen, können es ausprobieren.

Laufuhr weglassen – auf das Gefühl achten
Ungewohnte Laufwege laufen – oder zumindest die gewohnten Wege in der ungewohnten Richtung
Täglich langsam – aber stetig die Kilometer verlaufen lassen
Auf die Atmung achten – Anstatt auf den Pace

Es tut gut! 🙂

Ich wünsch Dir alles Gute …
… und weiter geht’s nach der : “Laufpause!”

Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

Ich wünsch Dir das Beste ... Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

2 Gedanken zu „Täglichlaufen – Nichts für Trainingspläne?“

  1. Schon ein komischer Blog, bei dem man immer nachhaken muss, wenn einem danach ist, kommentieren zu wollen, das muss sofort abgestellt werden !! 😉

    Was das Täglich laufen angeht, das muss jeder für sich herausfinden, für mich ist das nichts, das heißt aber lange nicht, dass ich das Laufen nicht ebenso genieße,wenn ich nicht täglich unterwegs bin.

    Laufen bedeutet für mich überwiegend Lebensqualität, wenn ich auch ab und an Lust auf Ultras habe, Trainingspläne lehne ich für mich (nur für mich !!) ab, weil ich auch ohne die vielen Jahre bestens zurecht gekommen bin und oft unverhofft auf dem Treppchen gestanden bin.

    Geschwindigkeitsrekorde waren nie mein Ziel: meines lange Laufen und noch länger, ohne gegen vermeintliche Konkurrenz zu laufen – in anderen Worten: wettkampflos !!

    So viel wollte ich gar nicht schreiben, aber wenn ich schon mal in meinem Element bin !!

    Bist du Täglichläufer ❓

    1. Schreib ruhig gleich etwas mehr … Du kannst Dir nie sicher sein, wann es überhaupt möglich ist 😉

      Ich bin vom Gefühl her ein Täglichläufer.
      Ja, ich hätte meine ersten Marathon nicht geschafft, wenn ich nicht nach Traingsplan und Regenerationstagen trainiert hätte.
      Und ich hätte ohne die ganzen technischen Spielereien wie TRIMP Analysen nicht so viel Spaß gehabt. Es ist schon toll seine Müdigkeitskurven nach ein paar harten Trainingstagen wieder runter gehen zu sehen 🙂

      Und jetzt nutze ich das tägliche Laufen um Dinge fertig zu denken und mich am Laufen zu freuen.
      Ja Täglichläufer 🙂

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