Regenerationslauf

Regenerationslauf

Regenerationslauf

Ein Paradoxon liegt in diesem Wort. Einerseits eine wirkliche Anstrengung, das in dem Wort Laufen beschrieben ist. Zum anderen soll sich hier etwas nicht nur entspannen. Der Körper, um den es hier geht, soll nicht nur zur Ruhe kommen. Er soll regenerieren und laufen gleichzeitig!

Regenerationslauf

Und für uns Läufer ist es ein wichtiges Thema. In diversen Foren wird darüber diskutiert und in vielen Laufbüchern ist die Regeneration nach dem Laufen thematisiert.

Auch hier auf Laufpause.de gab es schon den ein oder anderen Artikel zum Thema Regeneration und Laufen.

Der Körper muss sich regenerieren

Jedem, der Sport macht ist klar, dass der Körper keine Maschine ist. Nach jeder Anstrengung ist es notwendig, dass der Körper mit seinen Muskeln und Bändern, mit seinen Geweben und Knochen auf die Anstrengung reagieren muss – ja regenerieren muss.

Und im Gegensatz zu einer Maschine hat der Körper dann diese wunderbare Eigenschaft, dass er sich entwickeln kann 🙂

Regeneration ist Reaktion ist Training

Und tatsächlich ist Regeneration eine Reaktion auf den vorhergehenden Lauf. Da ist etwas durcheinander gekommen im Körper. Es ist etwas passiert, das ihn aus der Balance gebracht hat. Er hat es ganz gut gemeistert und doch wirken dann ein paar Wunderkräfte, die den Lauf nochmal aufarbeiten um beim nächsten Mal besser vorbereitet zu sein.

Das ganze nennt man dann Training. 🙂

Der Körper soll sich regenerieren – Regenerieren beim Laufen?!

Damit ist der Titel von einer Aussage eher in einen Fragesatz zu wandeln. Und doch weiß ich aus meiner Erfahrung, dass wirklich ein Lauf nach einem anstrengenden Lauf die beste Entspannung bedeutet – ja ich kann mich damit sogar regenerieren.

Was ist ein Regenerationslauf?

Im Regenerationslauf wollen wir Läufer aktiv mitarbeiten, wenn der Körper in einer Phase der Wiederherstellung ist. Wir wollen ihn unterstützen und können damit die Erholung beschleunigen. Der Trainingseffekt bringt damit wieder gute Voraussetzungen für nachfolgende Belastungen.

Wie genau die Regeneration passiert kann ich als nicht-Mediziner natürlich nicht belegen aber mir leuchten durchaus die Punkte ein, die ich immer wieder in Internet und Literatur gelesen habe.

Da wir es beim Regenerationslauf ganz langsam angehen kommt der Körper mit seiner Muskulatur nicht in eine Stresssituation. Die Muskulatur wird aber besser durchblutet als ohne Regenerationslauf. Und die bessere Durchblutung sorgt für einen effektiveren Transport der Abfallprodukte wie Laktat aus dem Körper.

So weit zur Theorie – der ich schon folgen kann. Mehr überzeugt mich aber wirklich was ich erlebe.

Wie fühle ich mich bei einem Regenerationslauf?

Wenn ich nach einem längeren Trainingsplan und einem Wettkampf oder Laufprojekt in die Regeneration gehe, dann bin ich erst einmal noch im Schwung der letzten Phase. Es ist immer noch Gewohnheit aufzustehen und los zulaufen.

Körperlich spüre ich es eher, dass Erholung gut tut. Mein Kreislauf braucht länger. Die Muskeln melden sich.

Am Anfang ist es ganz schön “eierig” das Laufen. Mit der Zeit wird es aber runder und die kürzere Atmung verhindert zu schnelle Bewegung.

Interessant für mich ist es, in jeden Teil meines Lauf-Apparats ein paar Minuten hinein zu horchen.

  • Da gibt es Stellen, die sind scheinbar gar nicht müde.
  • Andere Bereiche, oftmals am Oberschenkel, melden sich lobend, dass hier was in Bewegung kommt.
  • Und wieder andere Stellen machen mir klar, dass das heute keine 10 km so gehen soll.

Eine Meditation in so viele verschiedene körperliche Gefühle hinein, das kenne ich ehrlich gesagt nur von den Regenerationsläufen. Im Grunde wieder ein Kurs in Achtsamkeit – diesmal nach innen 🙂

Regenerations-läufst Du schon oder entspannst Du noch?

Ich wünsch Dir das Beste ... Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

2 Gedanken zu „Regenerationslauf“

  1. …kann ich nur bestätigen – nach einem anstrengenden Lauf/Wettkampf tut eine ganz langsame Runde, wenn auch nur für 4/5 Kilometer, dem Körper, den Muskeln total gut.

    1. Ich hab’s im Artikel vergessen zu schreiben. Oder die Formulierung ist mir so nicht eingefallen … Für mich fühlt es sich so an als ob sich was verklebtes wieder löst.
      Kann man das so sagen?
      🙂

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