STOP

Regenerationslauf – Rasten nach 13 km

Regenerationslauf
Regenerationslauf - STOP

Regenerationslauf

In den Trainingsplänen steht als letzter Termin immer der Wettkampf. Doch damit fängt das Kapitel Regeneration erst an.

  • Wie lange soll ich denn jetzt Rasten?
  • Wie geht das Rasten jetzt am Besten?
  • und und und

In diesem Post will ich mich – aus gegebenen Anlass – mal näher damit beschäftigen.

Und wenn Dich noch ein Update zum Thema Regenerationslauf interessiert, dann habe ich hier einen neuen Post für Dich 🙂
Regenerationslauf

Regeneration

Regenerative Energiequellen. Der Ausdruck steht in der Zeitung und man hört ihn im Radio. Immer geht es dabei um Atomkraftwerke und Energiesparen.

Auch den Läufer könnte das Thema interessieren. Auch der Läuferkörper braucht Energie. Auch diese Energieträger gehen mal zur Neige und bedürfen der Regeneration.

So sind m Sport viele Schlagworte zur Regeneration (Wikipedia) entstanden. Dabei geht es meist um die Folgenden Themen:

  • Auffüllen der Nährstoffspeicher
  • Erneuerung von Muskelgewebe und Zellaufbau
  • Möglicher Nutzen über die Superkompensation

Auf den Körper hören

Dass ich Regenerieren muss hat mir mein Körper gesagt. Nicht so sehr meine Beine (Auf die ich seit letzten Sonntag so stolz bin 🙂 ). Es war die ganze körperliche Verfassung, die mich ein wenig behäbig meinen Adventskalender-Streak fortführen ließ.

Also war mir klar – Auch wenn schon in 4 Wochen der nächste Teil der Laufserie wartet – Jetzt ist Zeit für Regeneration!

Allgemeine Richtwerte

Im Internet und in diversen Fachbüchern habe ich diese Richtwerte gefunden, wie Lange ein Körper nach einem Wettkampf Ruhe braucht:

  • 5 km Wettkampf: 3 Tage
  • 10 km Wettkampf: 5 Tage
  • Halbmarathon: 11 Tage
  • Marathon: 3 bis 4 Wochen

 

 

Regenerationslauf

Da ich aber nicht einfach 5 Tage NICHTS tun wollte – und um meinen Streak nicht zu gefährden – auch nicht durfte – waren die kleinen Runden am Morgen eine gute Gelegenheit das Phänomen „Regenerationslauf“ zu testen.

Im Grunde bin ich genauso am Morgen raus gegangen wie sonst auch. Das Programm war aber viel langsamer als sonst. ich habe mich auf ein wenig Traben beschränkt und auch das Lauf-ABC wieder geübt.

Und ich bin nach 3 Tagen wieder völlig fit! – nicht nach 5!
… Vielleicht war’s der …

… Regenerationslauf 🙂

 

Und wie regenerierst Du so?

Eher auf der Couch oder dann doch mit der Hoffnung auf Superkompensation?

Ich wünsch Dir das Beste ... Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

9 Gedanken zu „Regenerationslauf – Rasten nach 13 km“

  1. Ich muss gestehen, dass ich in der Regel auf so ausgedehnte Regenerationszeiten verzichte. Nach einem Marathon mehrere Wochen? Geht gar nicht und muss auch nicht sein. Es sei denn, es geht um Bestzeiten. Dann ist wohl tatsächlich mehr Erholung nötig.

    Viele Grüße
    Rainer 😎

  2. Meine Lauferfahrung hat mich gelehrt, je länger ich (zeitlich und kilometermäßig) laufend unterwegs war, umso kürzer wurden im Laufe der vielen Jahre die Regenerationszeiten, soll heißen, wenn ich nach meinem ersten 100-Kilometer-Lauf zwei Wochen benötigte, waren es nach vielen Jahren der Wiederholung maximal ein paar Tage, um wieder einigermaßen gut auf den Beinen zu stehen.

    Zum Streaken habe ich mich nie verleiten lassen, weil ich meine Ruhetage brauche und mich nicht mit den Mindestanforderungen von 1, 6 Kilometern anfreunden kann, wenn ich laufe, dann laufe ich lange – und das wiederum schreit nach Pausen !

    Eine ganz individuelle Sache, wie ich meine ! 😎

    1. Du hast schon recht. Mit dem Adventskalender ist es ein schöner Rahmen und dann wird es auch wieder Schluss sein mit dem Streak.

      Zu den Ruhepausen ist es bei mir echt eine Gefühlssache.

      Ich tu mich ein wenig schwer, wenn ich – wie gerade – einem Trainingsplan folgen will.
      Manchmal gibt es dann einen Ruhetag an dem ich gar nicht will. Entweder ist das Wetter zu schön oder es sind meine Beine zu fit.
      Ein andermal schreit mein Körper nach einer Pause und er soll sie nicht bekommen?

      Ich gehe dann gern kreativ mit dem Trainingsplan um 🙂

      Vielleicht ist es das, was allen Plänen zugrunde liegt. Es ist ein Korridor. Wenn man sich darin bewegt, dann erreicht man das Ziel. Und Korridore geben doch Spielräume, die mit Kreativität gefüllt werden wollen.

        1. Jetzt haben wir 3 Vorgehensweisen, die man gegenüber stellen kann:
          – strickt nach Plan, weil sich die Sportwissenschaften ja was dabei gedacht haben.
          – Nach Plan und den flexibel handhaben, weil das Leben auch noch Anderes verlangt.
          – Ohne Plan, weil doch die Freiheit unser höchstes Gut ist.

          Danke schön für die Denkanstöße 🙂

  3. Hallo Hans,

    Meine Ruhetagen „passieren“ immer automatisch, weil z. B. eine Dienstreise zu lange dauert oder eine Veranstaltung dazwischenkommt. Und manchmal lass ich mich auch einfach gehen. Wenn ich „bewusste“ Ruhetage gemacht habe, ist schon zu oft ein aufgezwungener hinterhergekommen und zwei Tage ohne mag ich gar nicht…

    Lange Rede kurzer Sinn, ich plane keine mehr ein, mache aber welche 😉

    Beste Grüße
    Sebastian

    1. Das ist dann so eine Art Fuzzy Planung 🙂
      Vielleicht ist es auch einfach Flexibilität.
      Ich habe jedenfalls gemerkt, dass ich keine 5 Tage gebraucht habe …
      Viele Grüße, Hans

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.