Maslowscher Auftrag an mich als Läufer für das neue Jahr 2017

Maslowscher Auftrag – gibt es so was? Gibt es einen Auftrag an mich als Läufer für 2017? Bei meinem letzten Lauf dieses Jahr kamen mir so ein paar Gedanken 🙂

Ich glaube die meisten von uns bewegen sich an der Spitze dieser sicher vereinfachten Darstellung über das Leben, die Abraham Maslow in der ersten Hälfte des 20ten Jahrhunderts entwickelt hat. Gerade in ihrer Einfachheit ist sie aber auch als Mahnung zu verstehen, zu erkennen, wie gut es uns geht.

Und all das wiederum ist in Zeiten der Schwermut ein Auftrag für 2017. Ich will zeigen, dass unsere Freiheit, unsere Kultur, unsere Welt, unser Läuferdasein, unser „Leben und Leben lassen“ etwas Gutes ist.

Maslowscher Auftrag

Maslowscher Auftrag an mich als Läufer für das neue Jahr 2017

Heute morgen, als ich über vereiste Wiesen getrabt bin und die Sonne eine wunderbare Märchenlandschaft für mich geschaffen hatte ist es wieder passiert. Ich hatte schon es schon im Interview von Eddy beschrieben. „Das ist das schönste Lauferlebnis das ich je hatte!“

Maslowscher Auftrag?

Fast täglich kann ich dieses Gefühl beschreiben und wahrscheinlich ist es auch so – Denn Gefühle sind schon sehr nahe an der Wahrheit – genau so wie Bedürfnisse.

Mir ist dabei Abraham Maslow eingefallen, der in seiner berühmten Bedürfnispyramide beschrieben hat, was der Mensch eigentlich so anstrebt – abhängig von seiner aktuellen Situation.

Die Maslowsche Bedürfnispyramide

Von unten gesehen und aufsteigend beschrieben kann man die einzelnen Stufen vielleicht so kurz zusammenfassen:

  • Physiologische Bedürfnisse: Hier geht es um die Basis des Lebens: Mein Leben als solches soll abgesichert sein. Nahrung und Luft ist vorhanden und zugänglich.
  • Sicherheitsbedürfnisse: Bedrohungen von außen auf mein Leib und Leben sind, objektiv betrachtet, unter soweit Kontrolle.
  • Soziale Bedürfnisse: Ich habe Menschen um mich, die mich schätzen und denen ich mich zugehörig fühle.
  • Individualbedürfnisse: Erfolg, Unabhängigkeit und Freiheit – Yep alles vorhanden.
  • Selbstverwirklichung: Ich habe die Zeit und die Mittel mir selbst ein Leben zu gestalten.

Wir sind doch ganz oben?!

Wenn ich mir die fünf Stufen vor Augen halte, dann glaube ich ganz fest daran. Ich bin ganz oben angelangt. Und ich glaube auch, dass die meisten in unserer Welt schon dort sind.

In den Bedürfnissen steht nichts von einem Ferrari. Auch nichts von einer Villa. Weiter finde ich nichts von Uhren (Hast Du schon mal bemerkt wie viel Uhren-Werbung es gibt …). Kurz gesagt es steht nichts davon drin, dass grenzenloser Konsum ein Bedürfnis ist, das mich auf eine nächste Stufe bringt.

Und genau das ist es doch, was wir Läufer erleben. Dieser Sport kostet erst mal nichts. Und das erlebte Glücksgefühl kann grenzenlos sein. Wir verwirklichen uns selbst!

Was ist der Auftrag?

Oben stand etwas von Auftrag und der soll aus der Bedürfnispyramide von Maslow kommen? … Ja ist unser geschenktes Glück doch nicht geschenkt? Gibt es einen Haken? Sind da Bedingungen daran geknüpft?

Ich denke schon – Vielleicht soll ich im Glück nur als Beispiel dienen?!

Der Auftrag, so wie ich ihn an mich gestellt sehe, ist: Glücklich zu sein und das Glück auch zu zeigen und auch zu zeigen, wie dieses Glück entstehen konnte.

Ich soll zeigen, dass die höchsten Güter unserer Gesellschaft die Basis sind, dass jeder sein Glück verwirklichen kann:

  • Die Würde des Anderen: Ist nicht nur unantastbar. Sie ist die Basis jeden Handelns. Ich will nicht nur meinem Nächsten keinen Schaden zufügen. Ich will ihm gut sein.
  • Die Freiheit der Meinung: Ist auch eine Freiheit der Gedanken – Ist auch eine Freiheit neues zu Denken – Ist auch eine Freiheit neue Wege zu gehen – Ist auch eine Freiheit Neues zu finden …
  • Die Kultur des Gesprächs: Ist das Social Network wie es sein sollte – Real, fassbar, unmittelbar und mit der Kraft dass Einer und Einer eben mehr als Zwei sein kann.
  • Die Freude am Leben: Ist der Auftrag schlecht hin. Nicht der wachstumsorientierte Konsum bringt uns die Glückseligkeit. Sie ist schon da! In jedem Lauf. In jedem Weg. In jedem Sonnenschein. In jedem Regentropfen. In jedem Läufergruß. In jedem Atemzug.
  • Die Kraft die Jedem mitgegeben wurde: Ist die Würde, Ist die Freiheit, ist die Kultur und ist die Freude.

Was meinst Du?

Gut – zu dieser Jahreszeit gibt es viele große Reden und diese verleiten natürlich. Und das ist gut so. Gute Redner geben Kraft und Energie …

Doch … ist der Post … Zu pathetisch? Zu viele Laufendorphine? Zu Romantisch?

Ich für glaube für mich nur aus positiver Energie entsteht positive Veränderung. Und wenn positive Energie gefordert war, dann jetzt wie zu jeder Zeit 🙂

Ich wünsche Dir noch schöne Reststunden in 2016 und einen guten Start in ein gesegnetes Jahr 2017!

Ich wünsch Dir das Beste ... Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

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