Laufen und Achtsamkeit – der Nachtläufer

Blitze

Oft wird über das Meditative beim Laufen berichtet. Der eine ist überglücklich im Runners High. Der andere, völlig entspannt und entrückt in anderen Welten. Ich bin selber immer wieder begeistert davon, wie weit die Gedanken „weg“ sind, wenn der Körper für sich alleine dahin trabt. Bin ich auf einem Trail unterwegs, beobachte ich aufmerksam den Weg, die Wurzeln, abschüssige Stellen oder Pfützen. Ich bin dann im hier und jetzt. Ich denke nicht mehr an das was ich denken könnte sondern gehe im Moment auf.

Viele Läufer können von solchen Erfahrungen berichten. Gerade auf den sehr langen Läufen, wenn das Hirn zur Ruhe kommt, beginnt die Meditation und der Lauf in Achtsamkeit.

ich laufe ca. 90 % meiner Strecken in der Dunkelheit und empfinde das meditative Laufen hier noch viel stärker. Die Welt ist schneller und gleichzeitig langsamer. Es ist nicht so einfach erkennbar, wie schnell man unterwegs ist. Der Schein der Stirnlampe ist nur ein kleiner Spot in der Welt und gibt kaum Rückschlüsse auf eine vorbeiziehende Umwelt.

Jetzt wird es um so interessanter und wichtiger – und der Geist übernimmt hier automatisch die Führung – große Achtsamkeit walten zu lassen. Jeder Schritt ist unter Beobachtung, jeder Atemzug ist im Rhytmus, der dem Körper hilft, die Bewegungen in das Unbekannte zu führen. Und all das ohne ein Gefühl der Anstrengung. Es viel mehr ein unbeschreiblicher Genuss, sich in der Nacht aufgehoben zu fühlen.

Die Nachtläufer wissen wovon ich schreibe 🙂

Ich wünsch Dir alles Gute …
… und weiter geht’s nach der : “Laufpause!”

Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

 

 

Ich wünsch Dir das Beste ... Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

2 Gedanken zu „Laufen und Achtsamkeit – der Nachtläufer“

  1. Hallo Hans,
    das mit der Meditation kenne ich auf langen Laufstrecken nur zu gut. Nachtläufe nehme ich mit, meist auch weil es nicht anders geht. Oft bin ich auch auf abgelegenen Strecken ohne Lampe unterwegs, da muss man sich dolle konzentrieren und auf jeden Schritt achten. Aber noch lieber sind mir Läufe bei Regen, Sturm – eben Wetter wo kaum Menschen unterwegs sind.

    Läuferische Grüße

    Heiko

    1. Hallo Heiko,

      Aber noch lieber sind mir Läufe bei Regen, Sturm – eben Wetter wo kaum Menschen unterwegs sind

      Das ist wohl der Läuferwerdegang:

    2. Joggen weil es Gesund ist
    3. Joggen weil es gute Laune macht
    4. Laufen weil jetzt ein Wettkampf fällig ist
    5. Laufen weil es ein Sinn ist
    6. Und plötzlich ist man Teil der Elemente … 🙂

      Läuferische Grüße auch an Dich,
      Hans

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