Laufen Meditation

Laufen Meditation Nachdenken – ☯

Laufen Meditation Nachdenken

Gerade auf längeren Strecken, wenn ich so richtig, also zwei oder drei Stunden Zeit habe um mich ganz um die Strecke zu kümmern. Wenn ich die Welt in der ich lebe, erleben darf und wenn ich mich um mich kümmern kann, dann wird es wieder wahr – Laufen ist Meditation – wenn nicht sogar Spiritualität …

Laufen Meditation

Laufen Meditation Nachdenken

Vor ein paar Tagen las ich mit Vergnügen den Post auf Lauftipp zum wunderschönen Titel „Der Weg der Meditation und Atmung“.

Innere Ruhe und die Entspannung von Körper und Geist ist doch das was wir uns so sehr wünschen. Ja eine ganze Industrie ist nur damit beschäftigt innere Ruhe zu vermitteln.

Und dabei ist es doch so einfach … wenn man läuft … wenn Laufen Meditation wird.

Ablenkung und Sinn

Manchmal kommt es mir so vor, als ob die ganze Welt nur darin einen Sinn findet abzulenken.

Brot und Spiele hieß es früher – Einzelhandelstherapie heißt es heute und Fluchturlaub.

Keiner traut sich mehr selbstbewusst zu sagen „Ich war zu Hause“ … Als ich die Autobahn an diesem Wochenende so beobachtet habe … war ein kurzer Gedanke … „Wie schrecklich muss es bei denen daheim sein, wenn sie sich lieber im Auto, im Stau befinden – stuuuuuundenlang.?!“

Hauptsache keine Ruhe – Ruhe ist langweilig und Ruhe kaufe ich mir lieber beim Wellness mit Psy von vorne und hinten.

Immer wieder erkenne ich dann die Achtsamkeit

Und wenn ich es dann wieder – wie heute – ein paar Stunden alleine mit Laufschuhen und Fotoapparat durch die Landschaft rollen lasse, dann wird die Welt groß und weit. Die Gedanken kommen und gehen. Alte Stadel erzählen die Geschichten von vergangenen Zeiten und verlassene Eisenbahnschienen erzählen von den Anfängen einer kleiner werdenden Welt – aber nur ganz behutsam.

Dann finde ich ihn wieder – den einfachsten Weg – der kostet nichts außer Schweiß und einen Teller voll Nudeln hinterher.

Dann ist Laufen der Weg zu Innere Ruhe und die Entspannung von Körper und Geist.

Übrigens war ich dieses Wochenende nur Daheim und in meiner Welt mit meiner Familie und ein paar Stunden sogar ganz bei mir 🙂

Ich wünsch Dir das Beste ... Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

8 Gedanken zu „Laufen Meditation Nachdenken – ☯“

  1. Einer der vielen Gründe, warum ich seit nunmehr fast 37 Jahren nicht vom Laufen ablassen kann – wie gut, dass wir diesen Weg gefunden haben und ihn nicht mehr verlassen !

    1. Laufen ist einfach … Na wie ist das … Ich sag mal … Eine Art Heimat 🙂

      Und irgendwie ist es schon lustig, dass der Weg zu sich selbst über Kilometer geht …

  2. Hallo Hans,

    da schreibst Du Wahres. Wie oft habe ich schon das Gleiche gedacht. Das Leben kann so einfach und erfüllend sein.

    Beim Laufen ist mir die Achtsamkeit auch oft ganz nah, aber im restlichen Leben, da muss ich sie mir noch mühsam erarbeiten. Immer wieder… immer mehr…

    Eine ganze Armee von Marketingspezialisten, Arbeitgebern, aber auch von Freunden und Verwandten arbeiten dagegen. Gar nicht so einfach, die Sache mit der Achtsamkeit.

    Immerhin kennen wir sie schon 😉 wenn auch nur flüchtig…

    Beste Grüße
    Sebastian

    1. Ja ich denke die Sache ist die: Als moderne Menschen meinen wir, wenn es irgendwo zwickt gibt es einen Schraubenschlüssel dafür. Und dann sind wir auf der Suche nach dem, der den Schraubenschlüssel hat.
      Dabei gibt es doch tatsächlich Dinge, da kann es keinen Schraubenschlüssel geben. Da sind wir selbst das richtige Werkzeug.
      Das ist dann aber zu billig und auch wissenschaftlich nicht zu greifen. Lieber suchen wir dann nach einem der einen Sch … hat 🙂

      Oder ich lerne zuzuhören … und das nehme ich mir noch mehr vor …

  3. …das kenne ich – beim Laufen „den Verstand verlieren“ und sich nur noch treiben lassen. Perfekte Erholung. Gerade nach einem anstrengenden Tag oder an Tagen, an denen ich mich zum Laufen aufraffen muss, besonders schön.
    Viele Grüße,
    Christine

    1. Ein schöner Ausdruck: „Beim Laufen den Verstand verlieren …“ danke schön dafür.

      Und vielleicht ergänzend “ … und das Leben fühlen“ 🙂

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