Gedanken fliegen

Gedanken fliegen

Laufen im Nebel sind oft der Grund für komische Gedanken. Ich nenne es kreativ und finde es grundsätzlich gut. Zu rechter Zeit bringt es mich auch zum Schmunzeln. So auch dieser Tage, die mit rissiger Wolkendecke auch mal unter einem Sternenhimmel beginnen können, die meiste Zeit aber nur einen kurzen Überblick über den Weg gibt, der vor mir liegt.

 

Es herrscht Nebel. Nebel, der tief liegt und die Sicht auf die nächste Kurve raubt und manchmal auch die Sicht auf den übernächsten Schritt.

In dem Nebel ist es geradezu notwendig eigenen Gedanken nach zuhängen, da von außen keinerlei Interesse geweckt wird. Die Sinne sind scharf, das schon. Aber Eindrücke sind spärlich.

Und so fliege ich laufend über das Land und denke mir, ob ich mich eigentlich bewege. Ja die Beine leisten Schritt für Schritt und es zieht auch der Wind ein wenig aber sind das zwingende Gründe, anzunehmen ich wäre in Bewegung?

Die Landschaft bewegt sich nicht vorbei. Die Schatten, die durch den Dunst scheinen, stehen verdächtig still.

Nur das Gras unter mir, das eine Art Laufband bildet will mir beweisen: „Ich bewege mich“. Bin ich nicht von Zuhause los gelaufen? Haben sich nicht die Häuser meiner Straße aufgelöst? Biege ich nicht hier und da ab?

Ja die Zeichen scheinen nur eine Wahrheit zu kennen und doch … Sicher bin ich mir nicht.

 

Natürlich bin ich mir sicher, aber es macht Spaß Zustände auszuprobieren und ein wenig damit zu jonglieren. Und es ist schon eine nette Geschichte, wenn ich mir überlege, dass ich eine Stunde durch die Lande renne und mich aber auch gar nicht fortbewegt habe … Wie im Fitnessstudio und Fenster auf 🙂

 

Ich wünsch Dir das Beste ... Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

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