Idylle

Fotografieren und Laufen

Fotografieren und Laufen - Idylle

Fotografieren und Laufen

Fotografien und Laufen … Es ist ein faszinierendes Zusammenspiel. Ich nehme nicht immer einen Fotoapparat mit, wenn ich laufe aber manchmal passt die Stimmung des Tages und der Stunde einfach.

Schnelle Zeiten sind dabei nicht möglich aber vor allem für den Kreislauf hat das Zusammenspiel von stehenbleiben und weiterlaufen doch einen  Trainingswert. Es ist ein Zusammenspiel von Statik und Dynamik. Es ist wie Biathlon (Laufcampus.com)!

Wer die Passende Kamera sucht, den verweise ich jetzt ganz frech auf die spezialisierten Technikseiten, z.B.:

  • Im DSLR Forum wird eher von Seiten eines Fotografen berichtet, der Läufer ablichten will.
  • Wer eine Kamera sucht findet Vergleiche bei dkamera.de oder bei Colorfoto.de

Mir geht es in diesem Beitrag um das Erlebnis 🙂
Es sind die Gegensätze, die es so spannend machen.

Das Laufen

Alles ist in Bewegung. Der Körper geht in die Meditation. Das Umfeld wird unsichtbarer. Es bekommt wenig Aufmerksamkeit. Der Sinn steht auf keinem Fall danach auf der Stelle stehen zu bleiben, sondern weiter zu kommen. Im Fall eines Wettkampfes ist es sogar noch ein Ziel, möglichst schnell von dem Ort an dem ich bin zu einem anderen Ort zu gelangen. Der Sinn des Laufens ist Loslassen!

Das Fotografieren

Der Augenblick zählt. Konzentration auf den Bildausschnitt. Ruhig Atmen. Die Beste Position finden. Vom Weg abkommen um die Überraschung zu finden. Das Motiv in genau dem Zeitpunkt festhalten, in den es gehört.
Ob es in Bewegung ist oder in Ruhe, es wird festgehalten und für immer in einem Bild gebannt. Der Sinn des Fotografierens ist Festhalten!

Manchmal ist der Himmel doppelt so blau

Wie passt das zusammen? Wie gehen die Unterschiede zwischen Laufen und Fotografieren in einen Sinn. Wie können sie verschmelzen.

Es gibt die Tage, an denen ist der Himmel doppelt so blau. Der Herbst ist doppelt so still. Die Sonne scheint dreifach durch die Bäume. Mitten im Laufen muss ich stehen bleiben und die Welt betrachten, die Blume, den Schmetterling, das Bergpanorama. Ich muss es bestaunen. Und ein Glück ist es, wenn ich dann eine Kamera mit mir habe um den Augenblick in das Foto zu schließen.

Die Fotos die ich mache sind auch Bilder von ruhenden Augenblicken. Auszutüfteln, wie ich möglichst gut eine Dynamik festhalte, würde gar nichts bringen, wenn ich aus dem Lauf heraus stoppen muss um zu tüfteln.
Auch ein Schnappschuss eines dynamischen Ereignisses wäre der reinste Zufall. Ich würde das Motiv gar nicht bemerken. Nein es muss etwas Ruhendes sein, etwas dem Laufen Gegensätzliches.

Der Ruhende Wald.
Die Wolkenbilder.
Die nassen Blätter eines Busches nach dem Regen.
Der Feuersalamander in Drohstarre.
Der Karpfen, der in der Sonne steht.

Augenblicke wiederholen

So wie Laufen das Gemüt beruhigt bringe ich mit den Ruhefotos oft noch Meditatives mit nach Hause. Es macht Spaß damit im Computer zu spielen, sie anzuschauen, sie zu verändern, bis sie im Einklang mit dem Erlebten schwingen, wie gestimmte Gitarrensaiten.

Die Welt ist so groß, selbst auf den immer wieder selben Runden, die ich durch meine Umgebung laufe. Und doch sind dann die Fotos, die über Wochen, Jahreszeiten und Jahre hinweg von immer wieder den selben Stellen mache nie gleich!

 

Ich wünsch Dir das Beste ... Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

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