Wollen und sollen

Fair oder Regional

Fair oder Regional?

Gibt es hier einen Widerspruch oder finde ich wie schon so oft wieder einen Denkanstoß? – ODER denke ich auch nur zu kompliziert?

Übrigens gibt es zu dem Thema Prioritäten für ein nachhaltiges Leben einen weiterführenden  Artikel auf meinem anderen Blog nachhaltig-fair.de

Ich stehe in einem Bio-Supermarkt und denke, da kann ich nichts falsch machen und trotzdem gibt es hier ein paar Nüsse zu knacken …

Fair oder Regional

Meine Gedanken zu Nachhaltigkeit

Es hat alles damit angefangen, dass ich ein Laufhose habe, bei der ein Reißverschluss hin ist. Daraufhin bin ich auf ein wunderbares Buch gestoßen und auf viele Blogs und Foren – z.B. Utopia im Internet.

Ich habe mir vorgenommen ab jetzt ein fairer, sozial- und umweltverträglicher Läufer zu werden. Dass das ein wenig dauern kann war mir klar:

  • Funktionskleidungen sind nun mal aus Kunststoff.
  • Schon beruflich sitze ich 35000 km im Jahr im Auto.
  • Und wenn ich unsere Putzmittel und Duschgels anschaue …

Gut der Weg wird lange und er will gegangen werden. Die Extrameile macht mir als Läufer nichts aus 🙂

Fair oder Regional?

Nachdem ich mich noch zu keiner neuen Laufhose durch gerungen habe (Der Benchmark läuft noch) war der nächste Weg zum Bio-Supermarkt.

Und hier gibt es echt alles was es sonst auch gibt nur eben biologisch und ökologisch verträglich und … manches fair gehandelt.

Der Honig brachte mich dann wieder aus der Fassung. Was bei Kaffee noch ganz gut funktioniert oder auch bei Orangen funktioniert bei Honig gar nicht mehr.

Kaffee und Orangen sind nicht regional und hier ist es ein Naheliegendes ein klein wenig mehr zu bezahlen und sicher zu sein, dass die Bauern auch was verdienen.

HONIG gibt es auch bei uns und zwar biologischen. Und auch wenn daneben der Südamerikanische fair gehandelte Honig steht – ich konnte mich nicht überwinden.

Regional – ganz klar!

Es blieb bei dem regionalen Kauf – WEIL ich für mich diese Nuss geknackt habe.

  • Der Sinn der Landwirtschaft ist zuerst die Region satt zu machen.
  • Der Sinn der Landwirtschaft ist nicht, die Exportwirtschaft zu unterstützen.
  • Wenn wir nicht regional einkaufen, dann wird unser Honig vielleicht als Hilfspaket nach Südamerika verschickt
  • uns so weiter.

Damit habe ich jetzt eine einfache Entscheidungs-Hierarchie:

  1. Regional vom Bauern den ich kenne
  2. Regional biologisch vom Geschäft
  3. Regional konventionell
  4. Fair gehandelt importiert
  5. hier her sollte ich gar nicht mehr kommen 🙂

Was meinst Du?

Macht so eine Entscheidungshierarchie Sinn?

Ist Fair besser als Regional?

Denke ich wegen dem bisschen Honig zu kompliziert?

Ich wünsch Dir das Beste ... Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

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