Biel 2013 – Mein grandioses Lauferlebnis dieses Jahr

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Biel 2013 – Mein grandioses Lauferlebnis dieses Jahr

Ungefähr vor einen halben Jahr war ich durch. Das große Vorhaben „Biel 2013“ war Geschichte. Es ist seitdem meine „grandiose Geschichte 2013“. Seit dem Schwebe ich 🙂 Ganz leise war das Ziel plötzlich erreicht und es dauerte bis heute, dass ich diesen Lauf in der Rückschau zusammenfassen kann.

Mein Erlebnis diese Ziellinie nach 100 km zu überqueren lässt mich immer noch schmunzeln. Es fühlt sich stärker an, als die schwersten Klettertouren die ich noch in Erinnerung habe. Es fühlt sich größer als die größten Reisen in meinem Leben. Ich hab den Lauf in Biel extrem erfahren.

Vielleicht trägst Du Dich mit dem Wunsch: „Einmal möchte ich einen 100er machen“ oder vielleicht kennst Du das Gefühl schon und kannst das eine oder andere Erlebnis bestätigen. Hier ist nur eine kurze Geschichte von 1200, die dieses Jahr in Biel erzählt wurden.

Der Wunsch war einer der reifen musste

Den Wunsch in Biel zu starten gibt es in mir schon seit mehr als 10 Jahren. Damals nach meinem ersten Marathon war mir plötzlich klar, dass das ja noch viel weiter geht. Nach 42 km ist nicht zwingend Schluss. Und doch sollte es noch eine Weile dauern.

Der Erfolg begann mit der Entscheidung

Nach ein paar weiteren Marathons und durch eine Idee von Arbeitskollegen war plötzlich der Wunsch sehr stark schon 2012 zu starten. Das Trainingspensum war mir aber dann im März zu hoch, meine Motivation zu schwach und ich brach ab.

Das restliche Jahr lebte ich in Berichten von anderen Läufern, die in Biel gestartet sind und konnte mir das Rennen schon beinahe im Gesamten vorstellen. So war es dann auch, dass ich mich im November 2012 ans Training machte mit der Gewissheit dass es dieses mal klappt.

Eine gute Vorlage und trotzdem flexibel bleiben
Das beste Training für Biel

Trainingspläne gibt es mittlerweile im Internet mehr als genug und so war es eine Vertrauensfrage, welchem Plan ich meinen Lebenstraum anvertrauen möchte.

Über die wirklich gute Seite zur Vorbereitung auf Biel (99km.ch) fand ich recht schnell verschiedene, schon erprobte Trainingspläne. Einer hat mir besonders gut gefallen und zwar der von Konstanze, Walter und Rainer. Um auf der Sicheren Seite zu sein, verband ich den Trainingscharakter des Plans für Zielzeit 13 Stunden mit dem Umfang des Plans für Zielzeit 11 Stunden.

Zu den Läufen über mehr und mehr lange Distanzen beschäftigte ich mich viel mit Ultraläufen. Alles was es an Videos im Internet zu sehen gab half den Hunger weiter stark zu halten. Der Übermotivator war und ist der Film „I want o run„.

Nach 9 Monaten Training war ich gewiss, dass ich die beste Vorbereitung hatte, die ich haben konnte.

Der Lauf – Die Nacht der Nächte

Wie lässt sich etwas beschreiben, das so Abwechslungsreich und so kurzweilig war und doch so lange dauerte? Vielleicht so:

Volksfeststimmung in Biel; Interessante Typen; alle Altersklassen; Lauf in eine Nacht mit 20 km Beleuchtung; Bis zum Marathonziel viele Begleiter; Schneller Wechsel zwischen dunklen Ecken und erhellten Partydörfern; Dann endgültig in die Nacht; Tap Tap Tap; Sternenhimmel; mild; über die Hügel; Einsam werdend; 50 km – ab jetzt geht’s zurück; 60 km – Prüfung der Motivation; Sonnenaufgang; nette Plaudereien; Sonne steht höher; Willkommene Rastplätze; Beton in den Beinen; Weiter machen; Gewissheit anzukommen; 90 km Schild; Beine werden leichter; Trugschluss; 95 km; Beine werden wirklich leichter; Mittagshitze; Ziel im Ohr; Ziel im Blick; Springen wie ein junger Hund; Ziellinie 🙂

JETZT geht es wieder los!

Faulheit, ist es Faulheit? Im gewissen Sinne ja und Selbstgefälligkeit. Einfach zufrieden lief das letzte halbe Jahr dahin. Training gab es keins. Laufen blieb mir aber trotzdem im Fokus auch wenn im Sommerurlaub keine Trainingseinheiten geplant waren. I Herbst kam dann wieder die Lust am Laufen. Seit dem klingelt der Wecker wieder um 5. Es ist wie heimkommen, trotz dem es nur in einen gewohnten Trainingsablauf ist.

Was wird wohl das nächste große Ziel?

Ich wünsch Dir das Beste ... Bis zum nächsten Mal! Dein Hans [ ツ ]

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